Samstag, 16. Juni 2012

Studiodiary

Manch einer wusste es schon, wir haben ein Album aufgenommen.

Seit Anfang des Jahres sind wir damit beschaeftigt gewesen, im Proberaum unsere Musik zu digitalisieren, damit ihr sie auch ohne unsere Koerper vor der Nase hoeren koennt.

Blur by Arsonists vs. Firemen

Das Alles war ein bisschen amateurhaft, aber so wollten wir das auch. Damit ist nicht gemeint, dass wir nicht die geringste Ahnung vom Aufnahmeprozess und allem drum rum hatten, sondern eher, dass wir auf ein teures Studio mit noch teurerem Equipment verzichtet haben.
Wir wollten diesen typischen Proberaumsound behalten um Saetze wie "im Proberaum klang das aber viel besser" zu vermeiden.
Solche Ideen und andere waren auch immer die Moses Schneiders, der mit dem etwas anderen Handbuch uns eine große Hilfe war.

Fakten, welche Amp-Anordnung in welchem Raum Sinn macht, wie behalten wir dabei den Sweetspot und wie haben eigentlich die Beatsteaks das schon gemacht, waren da besonders interessant fuer uns.
Im Proberaum aufzunehmen ist dann doch schon eine kleine Kunst fuer sich.

Der gesammte Prozess lief natuerlich etwas schleppend, da wir uns nicht alle drei vier Wochen Urlaub genommen und am Stueck aufgenommen haben, sondern weiterhin nur ein paar Stunden in der Woche Zeit nehmen konnten.
Hat einem aber auch Luft gelassen, um das bisherige Schaffen zu verarbeiten um beim naechsten Treffen alles wieder neu aufzunehmen.

Aergerlich sind dann etwas die Verhaeltnisse unseres Proberaumes. Unisoliert, das heißt fuer Nachbarn und Familie laut und vor allem im Winter/Fruehling unangenehm kalt. Da haben selbst drei Heizstrahler und warme Omasocken nicht immer helfen koennen.

Doch Spaß gemacht hat es, das glaubt ihr nicht!
Klar, ist immer ein bisschen anstrengend fuer die Anderen, aber oft hat einer nichts zu tun und wer seine Glamour schon gelesen hat, der hat halt Faksen gemacht oder sich sonst wie unterhalten.
Mit mehr Aufnahmen als noetig, ich spreche hier von zehn Gitarrenspuren oder fuer Choere auch mal zehn Vocalspuren pro Song, waren wir dann fertig und wir baten Freunde, die sich damit natuerlich auskennen, das Album abzumischen und zu mastern.
Das braucht jetzt natuerlich auch wieder seine Zeit.

Fuer bewegtes Material haben wir nebenher Videos aufgenommen, extra fuer euch.
Songsnippets gibt es da drin auch, teilweise auch beschriftet.
Ist natuerlich nicht alles so ernst zu nehmen. Ganz so konzentriert wurde dann auch nicht immer gearbeitet.

Leider hat ja nicht jeder ein Googlekonto oder was weiß Ich um unten im Kommentarbereich antworten zu koennen, aber ihr koennt bei weiteren Fragen uns einfach per Mail, Facebook, Twitter schreiben oder sogar mit uns reden. For real, yo.

Ganze viele liebe Grueße,
der der nur auf vier Saiten spielt






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